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projekte:raspberry_pi

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projekte:raspberry_pi [2026-02-03 22:32] – [Zu BTRFS Konvertieren] weneprojekte:raspberry_pi [2026-03-06 20:47] (aktuell) – [Zu BTRFS Konvertieren] wene
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 Hier entsteht eine Sammlung an Anleitungen rund um's Raspberry Pi. Hier entsteht eine Sammlung an Anleitungen rund um's Raspberry Pi.
 +
 +===== Installation =====
 +
 +Es empfiehlt sich, der jeweils aktuellen Installationsanleitung des Herstellers zu folgen. Hier trotzdem ein paar Tipps, die ich selbst immer mal wieder suche:
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 +  * SSH Server aktivieren: eine leere Datei namens ''ssh'' auf der ersten Partition anlegen
 +  * Einen Benutzer vorkonfigurieren: auf der ersten Partition eine Datei namens ''userconf.txt'' anlegen. In dieser Datei den Benutzernamen, direkt gefolgt von einem Doppelpunkt und dann dem verschlüsselten Passwort eintragen. Das Verschlüsselte Passwort generieren mit ''openssl passwd -6''
 +  * Verfügbare WLAN Netzwerke auflisten: ''nmcli device wifi list''
 +  * WLAN Verbindung herstellen: ''sudo nmcli device wifi connect --ask <SSID>''
 +
  
 ===== Backup ===== ===== Backup =====
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 ===== BTRFS ===== ===== BTRFS =====
 +
 +Das Standarddateisystem auf dem RasPi ist ''ext4''. Das etwas modernere ''BTRFS'' eignet sich aber auch sehr gut und hat ein paar Vorteile. Dafür kann eine bestehende Installation konvertiert werden.
  
 ==== Zu BTRFS Konvertieren ==== ==== Zu BTRFS Konvertieren ====
  
-  - Raspberry Pi OS ganz normal installieren +Voraussetzung: 2 SD Karten (oder USB Sticks) mit Raspberry Pi OS. Eine wird offline konvertiert, die zweite als System benutzt um die Konvertierung durchzuführenWenn das System einer SD Karte konvertiert werden soll, braucht es dafür einen USB Kartenleser. Die zu konvertierende Karte muss in einem Schritt extern (über USB) angeschlossen werden während das System von einer anderen Karte oder über USB gebootet wurde.
-  - Im installierten System das Paket "btrfs-tools" installieren +
-  - Sauber herunterfahren +
-  - Die SD Karte entnehmen. +
-  - Mit einer anderen SD Karte booten. +
-  - Die zu konvertierende SD Karte in einem USB Kartenleser mit dem RasPi verbinden +
-  - usw...+
  
-<code bash> +Ablauf: 
-# find the device +  - Raspberry Pi OS ganz normal installieren. 
-lsblk -f +  - Im installierten System das Paket "btrfs-progs" installieren: ''sudo apt install btrfs-progs'' 
- +  - Sauber herunterfahren: ''sudo systemctl poweroff'' 
-# convert  +  - Die SD Karte (oder den USB Stick) entnehmen. 
-sudo fsck.ext4 /dev/sda2 +  - Mit einer anderen SD Karte (oder USB Stick) booten. 
-sudo btrfs-convert /dev/sda +  - Falls nicht schon vorhanden, muss auf diesen System auch das Paket "btrfs-progs" installiert werden. 
-sudo mount /dev/sda2 /mnt/ +  - Eine Liste mit den Dateisystemen ausgeben lassen: ''lsblk -f'' 
-cd /mnt/ +  - Die zu konvertierende SD Karte in einem USB Kartenleser mit dem RasPi verbinden. 
-sudo rm -r lost+found ext2_saved+  - Liste der Dateisysteme aktualisieren: ''lsblk -f'' Der neu dazu gekommene Datenträger ist der, den wir konvertieren wollen. Die Partition ist aktuell mit ''ext4'' formatiert. In den folgenden Beispielen gehen wir von ''/dev/sda2'' aus. Das kann aber auf deinem System anders sein. Bitte entsprechend anpassen. 😉 
 +  - Das Dateisystem erst mal prüfen: ''sudo fsck.ext4 /dev/sda2'' Nur fortfahren, wenn es keine Fehler gab. 
 +  - Das ext4 Dateisystem nach btrfs konvertieren: ''sudo btrfs-convert /dev/sda2'' 
 +  - Die konvertierte Partition einbinden: ''sudo mount /dev/sda2 /mnt/'' 
 +  - Bei der Konvertierung wird das vorherige Dateisystem als Image abgebildet. Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Neuinstallation handelt, und wenn etwas schief geht, diese schnell neu gemacht werden kann. Um Platz zu sparen lösche ich dieses Image deshalb direkt: ''sudo rm -r /mnt/ext2_saved'' und räume das ebenfalls nicht mehr benötigte lost+found von ext4 auf: ''sudo rm -r /mnt/lost+found'' 
 +  - Nun wollen wir den gesamten Inhalt in ein Subvolume namens "''@''" verschieben. Da das Rootverzeichnis selbst auch ein Subvolume ist, kann man davon einen Snapshot in sich selbst erstellen. Danach einfach alles ausserhalb des Snapshots löschen:<code bash> 
 +cd /mnt
 sudo btrfs subvolume snapshot . @ sudo btrfs subvolume snapshot . @
 +# links löschen:
 sudo rm bin lib sbin sudo rm bin lib sbin
 +# Verzeichnisse löschen:
 sudo rm -r boot dev etc home media mnt opt proc root run srv sys tmp usr var sudo rm -r boot dev etc home media mnt opt proc root run srv sys tmp usr var
-sudo vim /mnt/@/etc/fstab 
- 
-sudo mount /dev/sda1 /mnt/@/boot/firmware/ 
-sudo vim @/boot/firmware/cmdline.txt 
- 
 </code> </code>
- +  - Nun sollte das Dateisystem in ''/mnt'' leer sein, mit Ausnahme des Subvolumes ''@'' natürlich. Darin wiederum sollte sich das ganze System befinden. 
-<code> +  - Aushängen des gesamten Dateisystems: ''sudo umount /mnt'' 
-proc                                       /proc           proc    defaults                                         0+  - Einhängen des Subvolumes: ''sudo mount -o subvol=@ /dev/sda2 /mnt'' 
 +  - Herausfinden welche UUID die neue Partition hat und diese in die fstab eintragen: ''lsblk -f'' und dann die Datei editieren, z.B. mit ''vim /mnt/etc/fstab'' 
 +  - Bei der Partition für ''/'' von ''PARTUUID'' auf ''UUID'' ändern und die vorhin angezeigte UUID eintragen. Das Dateisystem von ''ext4'' auf ''btrfs'' ändern. Die Optionen gemäss Beispiel ergänzen: <code>proc                                       /proc           proc    defaults                                         0
 PARTUUID=920be9a3-01                       /boot/firmware  vfat    defaults                                         2 PARTUUID=920be9a3-01                       /boot/firmware  vfat    defaults                                         2
 UUID=0ba076f5-a8cb-4a1d-b01c-eba081cd3e09  /               btrfs   defaults,noatime,discard=async,subvol=@    0       0 UUID=0ba076f5-a8cb-4a1d-b01c-eba081cd3e09  /               btrfs   defaults,noatime,discard=async,subvol=@    0       0
 </code> </code>
 +  - Nun die restlichen Partitionen mounten und per ''chroot'' ins System "einloggen" und die InitRd neu generieren:<code bash>
 +sudo mount /dev/sda1 /mnt/boot/firmware/
 +sudo mount --bind /dev/ /mnt/dev/
 +sudo mount --bind /proc/ /mnt/proc/
 +sudo mount --bind /sys /mnt/sys/
 +
 +sudo chroot /mnt/
 +
 +update-initramfs -c -k all
  
-<code> +exit
-console=serial0,115200 console=tty1 root=UUID=0ba076f5-a8cb-4a1d-b01c-eba081cd3e09 rootfstype=btrfs rootflags=subvol=@ rootwait cfg80211.ieee80211_regdom=CH+
 </code> </code>
 +  - Nun noch die Datei ''/mnt/boot/firmware/cmdline.txt'' editieren. Hier muss auch die ''PARTUUID'' auf ''UUID'' angepasst, und entsprechend eingetragen werden. Dazu kommen noch der Dateisystemtyp und die flags dazu. Siehe Beispiel: <code>console=serial0,115200 console=tty1 root=UUID=0ba076f5-a8cb-4a1d-b01c-eba081cd3e09 rootfstype=btrfs rootflags=subvol=@ rootwait cfg80211.ieee80211_regdom=CH</code>
 +  - So, das sollte es nun gewesen sein. Jetzt könnte man natürlich alles erst sauber aushängen. Das macht das System aber auch automatisch wenn man es herunterfährt: ''sudo systemctl poweroff'' 
 +  - Nun die SD Karte wieder wechseln und Daumen drücken. 🤞
  
projekte/raspberry_pi.1770154345.txt.gz · Zuletzt geändert: von wene